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6 AGENDA woxx | 17 04 2015 | Nr 1315 erauSGepiCkT
ausschreibung des Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreises 2015
In Gedenken an Hans Bernhard Schiff, an sein literarisches Werk und sein gesellschaftliches Engagement vergibt die Landeshauptstadt Saarbrücken den Hans-Bernhard-Schiff Literaturpreis 2015 sowie den Hans-Bernhard- Schiff-Förderpreis für Literatur 2015. eingereichte Werke sollen inhaltlich oder über die person des Verfassers/der Verfasserin einen Bezug zur Saar-Lor-Lux-region haben. Das dem Werk Hans Bernhard Schiffs entstammende Motto, auf das die eingereichten Texte erkennbar Bezug nehmen sollen, lautet in diesem Jahr: „Alles, was uns bewegte, ist ausgelöscht.” Das Genre ist nicht festgelegt. Als Sprachen können Deutsch, Französisch, Luxemburgisch oder eine der regionalen Mundarten gewählt werden. Der Umfang der Arbeit darf acht Seiten Din-A4 mit je 30 Zeilen zu 60 Zeichen nicht überschreiten (Ausschlusskriterium). Werke, die bereits veröffentlicht sind (auch im Internet), werden nicht berücksichtigt. Bereits prämierte HauptpreisträgerInnen können sich im darauf folgenden Jahr nicht mehr bewerben. Der Hans- Bernhard-Schiff-Literaturpreis 2015 richtet sich an Autorinnen und Autoren, die bereits mindestens eine literarische Publikation vorweisen können
(Buch oder in einer literarischen Zeitschrift, auch Anthologie-Beiträge, nicht aber im Wege des Selbstverlages bzw. selbstfinanzierten Print-on- Demand-Verfahrens). Der Hans-Bernhard-Schiff-Förderpreis für Literatur 2015 hingegen lädt bisher unpublizierte Autoren und Autorinnen zur Teilnahme ein.
Der Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis 2015 ist mit 4.000 € dotiert, der Hans-Bernhard-Schiff- förderpreis für Literatur 2015 mit 1.000 €.
Bei außergewöhnlichen Beiträgen behält sich die Jury die Vergabe von Sonderpreisen vor. Das Preisgeld wird von der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Sparkasse Saarbrücken, der VSE AG und Dr. Joachim Schiff gestiftet. einsendeschluss ist der 14. august 2015. (Datum des poststempels) Bewerbung/Infos: Ilona Mathieu. Kulturamt, St. Johanner Markt 24, D-66111 Saarbrücken,
Tel.: 0049 681 9 05 49 14 E-Mail: Ilona.Mathieu@Saarbruecken.de Die Einsendungen sollen in siebenfacher Ausfertigung anonym unter Angabe eines Kennwortes und des Geburtsjahres eingereicht werden. Den Texten liegt zudem der ausgefüllte Anmeldebogen bei mit Angaben zur Person, Kennwort, Bezug zur Saar-Lor-Lux-Region sowie zur Wahl des Preises, um den sich die Einsenderin/ der Einsender bewirbt. Der Preis wird von einer unabhängigen Jury vergeben. Die Verleihung findet im Dezember 2015 in einer öffentlichen Veranstaltung statt, im Rahmen derer die Preisträgerin/der Preisträger den ausgezeichneten Text liest.
einsendungen, die per mail zugesandt werden, werden nicht angenommen
und eingesandte Beiträge
nicht zurückgesandt.
Der Preisträger/die Preisträgerin erklärt sich mit der Veröffentlichung des ausgezeichneten Textes in einer Broschüre sowie im Internet einverstanden.
Le commerce, c’est la guerre
La globalisation a réduit de nombreux aspects de la vie moderne à un simple échange de marchandises contrôlées par des multinationales. Tout, de la terre et de l’eau à la santé et les droits humains, est aujourd’hui étroitement
lié au concept de libre- échange. Yash Tandon, fort d’une expérience de plusieurs décennies dans les négociations commerciales de haut niveau, questionne cette orthodoxie dominante. Selon lui, le libre-commerce ne fait non seulement obstruction au développement de la vaste majorité des personnes et particulièrement celles qui habitent dans les pays les plus pauvres, mais est
également source
de violence et
d’appauvrissement.
Lors d’une
conférence
organisée par
l’Action solidarité
tiers monde
(www.astm.lu) le
24 avril à 12h15 au
Citim (55, avenue
de la Liberté)
à Luxembourg,
yash Tandon,
activiste politique,
professeur et
intellectuel originaire de l’ouganda montre comment la rhétorique de l’Occident sur sa politique commerciale masque le fait qu’elle est surtout au service du monde des affaires. L’action des responsables occidentaux dans ce domaine nourrit une crise qui s’étend au-delà de l’économie, débouchant sur des guerres pour les marchés et les ressources menées par des acteurs interposés en Afrique, en Asie, en Amérique latine, au Proche-Orient et maintenant même en Europe. Tandon met en avant une vision alternative à cette dévastation, montrant comment des communautés s’engagent de manière non-violente pour une politique commerciale basée sur la valeur réelle des marchandises et services et pour l’introduction de monnaies alternatives. La conférence sera tenue en anglais et l’entrée est libre.

